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Die Ehe von Diana und Charles stand von Anfang an unter
keinen guten Stern. Diana hatte schon während der Verlobungszeit,
dass Gefühl, dass
Camilla eine große Rolle im Leben von Charles spielte. Diana öffnete ein Päckchen,
dass an Charles adressiert war, und fand ein goldenes Armband mit blauem Emailanhänger und den
Buchstaben F&G . Nannten sich Charles und Camilla nicht früher zur Tarnung Fred und
Gladys? Diana litt schrecklich unter ihrer Eifersucht. Diana machte Charles
unmissverständlich klar, dass er dieses Geschenk Camilla nicht schenken sollte, doch er
tat es trotzdem. Diana überlegte sogar vor der Hochzeit, Charles nicht zu heiraten.
Während der Flitterwochen nahm Charles sogar ein Foto von
Camilla mit. Wie muss sich Diana da gefühlt haben? Diana wurde krank vor Kummer. Sie
bekam ihre Ersten Bulimie-Anfälle.
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Während der Schwangerschaft bekam Diana depressive
Phasen: Sie stand unter enormen Druck. Sie hatte so viele Rollen zu bewältigen, denn sie
wollte es allen Recht machen. Das Volk liebte sie, aber wo war die Liebe Anerkennung von
Charles? Die weibliche Psyche war für Charles eine unbekannte Größe. Er konnte mit
Dianas Schwangerschaftsproblemen nichts anfangen. Er forderte Disziplin! Das verschärfte
allerdings nur die Situation, und die nächsten Streitigkeiten waren an der Tagesordnung.
Durch die Kinder vergaßen sie eine Zeitlang ihre Probleme. Charles entwickelte sich zum
Mustervater und verzichtete auch auf einige offizielle Verpflichtungen, die der Ehe sehr
gut bekam. Sie waren beide stolz auf ihre Söhne und es gab auch sehr glückliche Momente
in ihrer Ehe. Doch leider gab es später in der Erziehung
ebenfalls Differenzen. Charles wollte seine Kinder im königlichem Sinne erziehen und
Diana wollte eine natürliche Erziehung mit vielen Freiheiten für die Kinder. |
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Ein anderes Problem für die Ehe war,
dass
Diana immer beliebter beim Volk wurde.
Besuchte das königliche Ehepaar eine Veranstaltung, jubelten die Schaulustigen ihr zu und
nicht mehr Charles. Das Blitzlichtgewitter galt einzig Diana, ihrer Schönheit, ihrer
Garderobe, ihrem Lächeln. Eine höchst ungewohnte Situation für den Thronfolger, ihm
wurde so allmählich unbehaglich zumute. Diana genoss
die Aufmerksamkeit, die ihr zuteil
wurde. Charles betrachtete die Entwicklung mit Sorge. Er ließ keine Gelegenheit aus,
seine Frau zu kritisieren. Man kann sagen, Diana lebte in zwei Welten. Der Prinz gab ihr das Gefühl, ihren
Royalen Pflichten nicht zu genügen, unreif und launisch zu sein. Auch wurde von Charles
und dem Königshaus Dianas Arrangement für die Kranken und Armen, insbesondere für
die Aidsopfer kritisiert. Aber das Volk feierte sie als Heldin, als Göttin, als Vorbild
in Jugend und Schönheit. Der Prinz wurde immer Eifersüchtiger und es wirkte sich sehr
zum Nachteil für die Ehe aus. |
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Charles distanzierte sich immer mehr von Diana.
Gemeinsame Interessen haben die beiden nie entwickelt.
Das war der Hauptfehler, den Charles und Diana machten! Sie konnte stundenlang mit
einer Freundin über die neuesten Modetrends plaudern, über Kinofilme oder Fernsehstars.
Themen, die den Thronfolger langweilten, die er banal fand. Er interessierte sich für
Literatur, Geschichte, Malerei, Architektur und Philosophie. Doch Diana weigerte sich,
darüber auch nur ein einziges Buch zu lesen. Charles zog Spaziergänge in freier Natur
mit rustikalem Picknick vor. Es gab einfach kein gemeinsames Gesprächsthema, von der
Kindererziehung einmal abgesehen. |
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Es gab eine Frau, die Charles auf intellektuellem Gebiet reizte. Es war Camilla! Er
nahm während seiner Ehe mit Diana diese Beziehung wieder auf und das wurde dem Paar und
der ganzen Familie zum Verhängnis. Camilla war keine Schönheit, kein Modepüppchen, aber
eine Frau mit Witz und Verstand. Camilla war für Charles ein echter Kumpel. Sie
hörte ihm zu, wenn er Probleme hatte und ihre Ratschläge befolgte er gern. Die beiden trafen sich heimlich in Highgrove,
Charles
Landhaus. Dieser Ort erwies sich als überaus praktisch, denn Camilla wohnte ganz
in der Nähe. Außerdem hielt sich Diana nur selten hier auf, sie blieb an den Wochenenden
lieber in London. Charles machte auch nie einen Hehl daraus, mit den Parker-Bowles
befreundet zu sein. Sollte Diana also tatsächlich einmal Camilla in Highgrove antreffen,
hatte dies einen harmlosen Anschein. Die Dienerschaft und Freunde von Charles wussten
allerdings längst genau Bescheid: Der Thronfolger betrügt seine Ehefrau und zwar in dem Bett, das Diana einst
aussuchte! Der Prinz irrte sich gewaltig, wenn er glaubte, Diana hätte von seinen
Seitensprüngen nichts mitbekommen. Zunächst waren es nur Ahnungen, die aber immer mehr
Gestalt annahmen. Gab es eine Auseinandersetzung zwischen den Eheleuten, fuhr Prinz
Charles mit dem Wagen fort. Oft kam er erst in den Morgenstunden zurück und legte sich
dann für den Rest der Nacht auf ein kleines Bett in seinem Ankleidezimmer. Wo war er
gewesen? Überraschte Diana ihren Mann auf Highgrove, waren die Sofakissen vor dem Kamin
zerwühlt und die Dienerschaft schaute verlegen zu Boden. Wer war eben noch hier?
Eine entsetzliche Situation für Diana. Sie machte
ihm Szenen, tobte, weinte und schrie. Es prallte an ihm ab. Und wieder begann die
Prinzessin vor lauter Frust Kühlschränke und Vorratskammern zu plündern. 1985, zu der
Zeit, als Charles die Liebesbeziehung zu Camilla wieder aufnahm, fing Diana an, sich
selbst weh zu tun. Mit Schlaftabletten, Treppenstürzen und Selbstverstümmelungen wollte sie Signale
senden, deutlich machen, dass sie Hilfe brauchte. Doch Charles und die Königsfamilie
waren nicht in der Lage, diese zu empfangen. Diana, die gefeierte Göttin, die Schönheit
aus dem Märchenbuch, war über ein halbes Jahrzehnt psychisch krank!
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Es war 1987, als Diana nervlich und seelisch ganz unten war. Dianas Herz war leer
und einsam. Doch da war diese Sehnsucht, das Wollen und Begehren. Eine junge Frau mit 26
kann unmöglich ohne Liebe, ohne Zärtlichkeit leben. Alles begann völlig harmlos. Diana
suchte einen Reitlehrer für ihre Söhne William und
Harry.
James Hewitt, Mitglied der Leibgarde, bot sich an. Er war ein charmanter junger Mann und war Diana auf
Anhieb sympathisch. Diana war von seiner einfühlsamen Art begeistert und entschloss
sich,
ebenfalls ein paar Reitstunden zu nehmen. James Hewitt platzte vor Stolz: So
prominente Schüler hatte er noch nie gehabt. Und er merkte schnell, dass
Diana sehr
traurigen psychisch reichlich instabil war. Er hatte ein leichtes Spiel, sich in ihr Herz
einzuschleichen. Die beiden kamen sich näher. Er bot sich als vertrauenswürdiger Freund
an, hatte immer ein offenes Ohr für ihren Kummer und schmeichelte ihr. Endlich, dachte
Diana, ein Mann auf meiner Seite. Dass ihre Söhne den netten Onkel James auch überaus mochten, erleichterte sein
Spiel. Er wusste bald, dass Diana nicht die selbstbewusste Göttin war, die er aus den
Presseberichten kannte. Sie war scheu, unsicher, verletzt und deprimiert. Das war James
Hewitts große Chance! Kleine Berührungen, erste gemeinsame Geheimnisse, ein
hingehauchter Kuss zum Abschied die Phantasie begann zu arbeiten. James Hewitt
schaffte es, dass Diana ihm völlig zugetan war. Er bildete das totale Gegenstück zu
Charles, hatte immer Zeit, lauschte all ihren Worten, nahm ihre Sehnsüchte ernst. Er gab
Diana das Gefühl, begehrenswert, interessant und aufregend zu sein. Ja, James sah sie als
Frau, nicht als Prinzessin. Diana wollte nie in ihrem Leben ihren Treueschwur vor dem Traualtar brechen. Sie
war sich damals so sicher, immer und ewig nur Charles zu lieben. Aber die eiskalte Ehe
öffnete Tür und Tor für James Hewitt: Diana wurde untreu und hatte ein sexuelles
Verhältnis mit dem Reitlehrer.
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Die Ehe ging derweil immer mehr den Bach hinunter. Die Beiden hatten sich nichts
mehr zu sagen. Sie verbrachten immer weniger Zeit miteinander. Die Presse spekulierte
mittlerweile über das Eheleben des Prinzenpaares. Die Queen ermahnte die Beiden, doch
alle Versuche, die Ehe zu retten, schlugen fehl. Charles und Diana hatten sich auseinander gelebt. 1992
wurde die Trennung des Ehepaares bekannt gegeben.
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